WWE '13 - Neuer Jahrgang, alte Muskelmänner

© THQ
Im Mittelpunkt der Attitude-Ära stehen die legendären Kämpfe und Fehden, die die Wrestling-Jahre 1997 bis 1999 geprägt haben.
Mehr als 100 spielbare Wrestler, zahlreiche Solo- und Multiplayer-Spielvarianten und ein von der ersten Sekunde an fesselnder Karrieremodus, der echte Fans wehmütig an die guten alten Zeiten des Wrestlings denken lässt: THQs "WWE '13" zeigt, dass Sportspiele, die jährlich neu erscheinen, durchaus überraschen können.
Den Weg, den THQ mit "WWE '12" eingeschlagen hat, führt die neue Wrestling-Simulation "WWE '13" konsequent fort: Es geht weniger um das Auswendiglernen von Angriffskombinationen, sondern mehr um den Spielspaß und die leichte Zugänglichkeit, was bei einem solchen Game natürlich stellvertretend für Haudrauf-Action steht. Der Serie tut diese Ausrichtung wirklich gut, da sie dadurch auch für Gamer interessant wird, in deren Rangliste ihrer Lieblingsfreizeitbeschäftigungen Wrestling ganz knapp vor einer Wurzelspitzenresektion rangiert.
Solche Gelegenheitsspieler, die ab und ab einmal in den Ring steigen, freuen sich auch darüber, dass das sogenannte Reversal-System, eine der größten Schwächen des Vorgängers, entschärft wurde. Konter lassen sich nun weitaus einfacher setzen, was dem Gameplay zugutekommt und Frust vorbeugt.
Videos zum Spiel:
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