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Erstellt am: 19 Juli 2012 | Von Robert Bannert, GamesSelection

Spelunky

Zeitreise der frustrierenden Art: Das beim Independent Games Festival ausgezeichnete Retro-Jump&Run "Spelunky" macht es sich zur Aufgabe, Xbox-360-Spieler in den Wahnsinn zu treiben.


Als Indy-artig kostümierter Abenteurer hüpft der Spieler durch unzählige, zufallsgenerierte Levels. - 1 (© © Microsoft Mossmouth)
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  • Als Indy-artig kostümierter Abenteurer hüpft der Spieler durch unzählige, zufallsgenerierte Levels. - 1 (© © Microsoft Mossmouth)
  • Gemeinsam sterben: "Spelunky" verfügt auch über einen Mehrspielermodus. - 2 (© © Microsoft Mossmouth)
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  • Der Nervenzusammenbruch gehört bei "Spelunky" einfach dazu. - 7 (© © Microsoft Mossmouth)
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Als Indy-artig kostümierter Abenteurer hüpft der Spieler durch unzählige, zufallsgenerierte Levels.

Der Nervenzusammenbruch gehört bei "Spelunky" einfach dazu.

Der Nervenzusammenbruch gehört bei "Spelunky" einfach dazu.

Mit dem über "Xbox Live" erhältlichen Download-Titel "Spelunky" von Derek Yu feiert eine längst vergessene Spielesparte Wiederauferstehung: das bockschwere Profi-Jump&Run. Garantiert nur für Spieler mit Nerven wie Drahtseilen, die "Super Meat Boy" zum Frühstück verspeist haben. Ehrlich.

Kurze Zeitreise ins Jahr 1988: Firebird veröffentlicht seinen Jump&Run-Hit "Black Lamp" für C64, ZX Spectrum, Amiga und Atari ST. Hofnarr Jack hüpft durch einen wunderschön gepixelten Fantasy-Kosmos, um mit der Macht der Magie und seines Hosenbodens Kobolde, Drachen und anderes Märchen-Getier zu erledigen. Spielehistorisch betrachtet ist "Black Lamp" ein wichtiger Evolutionsschritt bei der unvermeidlichen Verschmelzung von Hüpferei und Action-Adventure, aber Ende der 80-er ist es nur eines von unzähligen bockschweren Jump&Runs: Spiele, die - mal mit, mal ohne prominente Lizenz im Namen - ganze Heerscharen gestählter Bildschirm-Akrobaten fast in den Wahnsinn treiben.

Mittlerweile gehört das Genre den Gelegenheitsspielern: Springfidele Abenteuer wie die von Mario oder Rayman werden entwickelt, um von jedem verstanden zu werden. Die endlosen Level-Wiederholungen und von Tobsuchtsanfällen geprägten, durchzockten Nächte, die für das einstige Frustgenre mal so typischen waren, sind heute fast vergessen.

(Fortsetzung)

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