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Erstellt am: 11 Oktober 2012 | Von Jens-Ekkehard Bernerth, GamesSelection

Rocksmith - Jeder kann rocken?

Bunte Knöpfchen auf albernen Platikinstrumenten drücken war mal. In Ubisofts "Rocksmith" greift man zur echten Gitarre. Zum Rockstar ist's dennoch ein verdammt langer Weg ...


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Die Noten werden ähnlich wie bei "Guitar Hero" auf einer vertikalen Leiste angezeigt, das Griffbrett mit den einzelnen Frets liegt horizontal darüber.

Wer keine Gitarre besitzt, kann alternativ zum 200 Euro teuren "Rocksmith"-Bundle mit einer Epiphone Les Paul Junior Guitarre greifen.

Wer keine Gitarre besitzt, kann alternativ zum 200 Euro teuren "Rocksmith"-Bundle mit einer Epiphone Les Paul Junior Guitarre greifen.

Schluss mit Plastik. Bei Ubisofts "Rocksmith" werden über ein beiliegendes Kabel echte Gitarren angeschlossen. Das ist natürlich authentischer als bei "Guitar Hero" und "Rock Band". Aber lässt sich auf diese Art und Weise wirklich das Gitarrespielen lernen? Der Selbstversuch eines Anfängers mit Heavy Metal im Blut, jeder Menge Respekt vor dem Instrument - und einem Krampf in den Fingern nach den ersten Übungsstunden.

Erster Schritt auf dem Weg zum Rockstar: Erst einmal die Gitarre - im Test eine Epiphone Les Paul Junior, die es im "Rocksmith"-Bundle für etwa 200 Euro zu kaufen gibt - mit PC oder Konsole verbinden. Dies geschieht über ein spezielles USB-Kabel, das der Packung beiliegt. Dafür fehlen ein Plektrum und ein Schultergurt für die Gitarre. Immerhin kann auf diese Weise ein Teil des "Rock Band"- oder "Guitar Hero"-Instrumentariums weiter verwendet werden. Wer will, kann aber nahezu jede beliebige Bass- oder E-Gitarre verwenden. Für ein optimales Erlebnis sollte man dem Handbuch folgen und die Konsole über ein optisches oder analoges Stereokabel an die eigene Soundanlage anschließen. Lässt man die Gitarrenakustik via HDMI über den Fernseher laufen, kann das zu spürbaren Verzögerungen führen.

Im Spiel selbst ist die erste Pflichtübung das Stimmen der Gitarre über die Software. Das funktioniert, wie die gesamte Technik von der Erkennung einzelner Saiten bis hin zu Akkorden oder Slides, erstaunlich gut. Allerdings nervt spätestens nach dem fünften Stimm-Check in einer Stunde das Ganze ein wenig.

(Fortsetzung)

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