Hitman: Absolution - Tarnen, täuschen, terminieren

© Square Enix
Der Glatzkopf mit Barcode im Nacken ist zurück - und besser denn je.
Nach sechs Jahren Pause darf Agent 47 wieder die Klaviersaiten spannen: Diesmal meuchelt der "Hitman" auf Xbox 360, PS3 und PC. Entwickler IO Interactive verleiht seinem Glatzkopf mit Barcode im Nacken sogar einen Hauch von Menschlichkeit, denn der will ein Teenie-Mädchen vom Psycho- und Drogen-Drill der Hitman-Agency bewahren.
45 Sekunden, bis die U-Bahn in den Tunnel rauscht. 45 Sekunden, die der "Hitman" Zeit hat, um in der Menge unterzutauchen und den forschenden Blicken der Cops zu entgehen. 45 Sekunden, bis er vom Bahnsteig in den rettenden Zug springen und ins nächste Kapitel entkommen darf. 45 Sekunden, die mithilfe der speziellen Killer-Talenten zu einer kleinen Ewigkeit werden. Denn: Wer in "Hitman: Absolution" durch heimliches und besonnenes Vorgehen genügend Stealth-Energie sammelt, der lässt den Kahlkopf per Schultertaste in einen speziellen Aufmerksamkeits-Modus wechseln, der seine Sinne auf fast schon übernatürliche Weise schärft. Dann sondiert Agent 47 in Zeitlupe die Laufrouten seiner Verfolger, entdeckt für seine Mission nützliche Hinweise oder registriert sogar solche Gegner, die jenseits einer Wand stehen.
Stealth-Puristen ist diese Art der (per Menü allerdings deaktivierbaren) "Präkognition" zwar meist zuwider, aber für Feierabend-Schleicher ist dieses magische Auge ein Segen, weil es intelligente und herrlich verzwickte Schleich-Action spielbar macht: Anders als seine Genre-Kollegen darf 47 nämlich nicht nur durch dunkle Ecken und Winkel schleichen, von Deckung zu Deckung huschen und seine Opfer hinterrücks meucheln - obendrein beherrscht er die hohe Kunst der Tarnung, Täuschung und Planung.
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