Fable: The Journey - Der Kinect-Zauber verfliegt

© Microsoft
Drei Seelen, ein Abenteuer: In "Fable: The Journey" machen sich Held Gabriel, die Seherin Theresa und Stute Seren auf, um Anschluss zu finden und Land und Leute zu retten.
Kutschfahrt statt Rollenspiel: Im ersten Kinect-Ableger der "Fable"-Reihe enttäuscht Microsoft alteingesessene Fans und strapaziert den Bewegungsapparat mit schweißtreibenden Zauberspruchgefechten.
Lange Zeit waren die Abenteuer der "Fable"-Reihe waschechte Rollenspiele mit großer Bewegungsfreiheit vor märchenhafter Kulisse und offener Erzählstruktur, die den Spieler entweder einen rechtsschaffenden oder bösen Pfad verfolgen ließen. Mit "Fable Heroes" führte man die Marke erstmals ins Reich der Gelegenheitsspieler ein: Der eher dürftige Download-Titel war eine simple Keilerei, bei der man schon vor Monaten Extras und Zahlungsmittel für das erst jetzt veröffentlichte "Fable: The Journey" freikämpfen durfte.
Wirklich lohnenswert ist die Mühe allerdings nicht: Als erster Serienableger für Microsofts Bewegungskamera Kinect ist "The Journey" nicht das von vielen Fans herbeigesehnte Rollenspiel, sondern eine geradlinige Mixtur aus Pferdekutschrennen und Zauberspruch-Schleuderei.
Videos zum Spiel:
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