Call of Duty: Black Ops 2 - Happy End ist keine Pflicht

© Activision
Der Kampf um die Zukunft beginnt bei "Black Ops 2" bereits in den 80er-Jahren.
Virtueller Krieg ist ein einträgliches Geschäft - und die Macher der Shooter-Reihe "Call of Duty" verstehen sich bestens darauf. Der Ende 2011 veröffentlichte Ableger "Modern Warfare 3" bescherte Publisher Activision binnen kürzester Zeit Einnahmen in Milliardenhöhen und legte zudem laut "Guinnessbuch der Rekorde" den "erfolgreichsten Start eines Unterhaltungsprodukts aller Zeiten" hin. Nun steht der mittlerweile neunte Teil der Shooter-Reihe in den Läden: "Black Ops 2". Die Erwartungen sind groß - sowohl beim Hersteller als auch bei volljährigen Actionfans. Und keiner wird enttäuscht: Online-Händler melden reißenden Absatz, Analysten schätzen den Umsatz auf 500 Millionen Dollar am ersten Tag, und auch spielerisch und inhaltlich wagt Entwickler Treyarch Neues.
Natürlich ist und bleibt auch "Black Ops 2" eine temporeich und spektakulär inszenierte Schießbude, die den Spieler ohne längere Atempause durch Levelaufbauten in aller Welt hetzt und dabei Heerscharen von nicht allzu clever agierenden Gegnern vor seiner Flinte platziert. Doch die Macher wollten diesmal offenbar dem bislang so erfolgreichen Schema F entfliehen und die Reihe weiterentwickeln.
Das beginnt bereits bei der Handlung, für die Hollywood-Drehbuchautor David S. Goyer ("The Dark Knight") verantwortlich zeichnet. Diese ist auf zwei Zeitebenen angesiedelt, dennoch halbwegs nachvollziehbar und wartet obendrein mit einem charismatischen Schurken auf, dem Schauspieler Wotan Wilke Möhring ("Männerherzen", "Tatort") die Stimme leiht.
Videos zum Spiel:
Video: Schurken-Trailer zu "Call of Duty: Black Ops 2"
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