Jetzt schnell, professionell und unkompliziert bei Firmen bewerben.
"Resistance: Burning Skies" und "Gravity Rush" für Vita im Test: Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
Ganz anders sieht die Sache bei "Gravity Rush" aus. Der Titel des Sony Studios Japan verzückt von Anfang an mit seiner eigenen künstlerischen Note und einer anspruchsvollen Geschichte. Obwohl Kat wie eingangs erwähnt an der Klischee-Amnesie leidet, entspinnt sich im Verlauf der Geschichte ein Sog rund um die Geschehnisse in der Stadt Hekseville, die von mysteriösen Wesen heimgesucht wird und wo ganze Stadtteile verschwunden sind.
Was Kat zu Beginn nicht weiß: Sie ist ein Shifter, kann also die Schwerkraft manipulieren und so durch die Areale schweben - allerdings nur innerhalb eines Limits, für unbegrenzte Zeit können die Gesetze der Schwerkraft nicht außer Gefecht gesetzt werden.
Immerhin es aber möglich, die Schwebedauer und generell Kats Fähigkeiten mittels Edelsteinen zu verbessern. So kann sie mehr Schaden aushalten, härter zutreten oder aber schneller die Schwebefähigkeit wieder einsetzen.
Das ist auch bitter nötig, denn in der offenen Welt gibt es jede Menge zu entdecken und zu tun. Neben den Story-Missionen müssen in Zeitlimits Gegner erledigt oder Wettrennen gemeistert werden; das bringt zwar zwischendrin Abwechslung, Spaß macht das hingegen nur bedingt. Vor allem die Gleit-Missionen, in denen umständlich durch Areale geslidet werden muss, nerven mehr als dass sie Spaß machen.
Ganz anders die toll gemachten Hauptmissionen, die durch eine Art interaktiver Comic erzählt werden: Per Displaywischer wird zum nächsten Bild geschaltet, untermalt von Musik und gelegentlichen Jauchzern der japanischen Sprecher. Die Sprechblasen und sonstige Bildschirmtexte sind in deutsch, Zwischensequenzen in Spielgrafik kommen ebenfalls zum Einsatz. Zu loben ist aber, dass Entscheidungsfreiheit groß geschrieben wird, der Spieler wird nicht gezwungen, stur dem Handlungsverlauf zu folgen, sondern kann sich zwischendrin nach Belieben austoben, durch gute Taten an seinem Ruf arbeiten oder aber Edelsteine für das nächste Levelup einsammeln.
Dank der guten Steuerung macht das Fliegen, Hüpfen und Rennen durch die Areale viel Spaß. Die bewegungssensitiven Fähigkeiten der Vita können, müssen aber glücklicherweise nicht eingesetzt werden - außer beim bereits erwähnten Rutschen, was gleich zu einem Gefummel ausarten kann.
Sei es drum: "Gravity Rush" ist ein wahres Kleinod und eines der bislang besten Vita-Spiele. Mit seiner wunderbaren, flüssigen Cell-Shading-Grafik, der spannenden Geschichte und dem einzigartigen Flair zieht das Spiel von der ersten Minute in seinen Bann. Hier werden Minuten zu Stunden, und mehr Kompliment kann man einem Spiel nicht machen.
Mehr aus Computer & Technik:
- Geldregen für Android-Konsole Ouya
- Vorsicht beim Chat: Diese Wörter machen Sie zu einem Terroristen
- Wunderbare Photoshop-Werke: So haben Sie die Welt noch nie gesehen
- Die besten SMS von gestern Nacht
- Interview zu "Spec Ops: The Line": "Der Spieler soll nicht die Story verändern, sondern die Story den Spieler"
- Exklusive Studio-Tour bei Ubisoft Montreal: Zu Besuch im Geburtshaus von Altair, Ezio & Co.
- Einfach nur schön: Kostenlose Wallpaper für Windows mit Traummotiven
- Halbzeit: Die besten Fail-Bilder der vergangenen sechs Monate
- Die Spielehighlights der E3: Raser, Kracher, Zukunftsmusik
- Interview zu "Tomb Raider": "Keine Sorge, Lara muss sich nicht ihren Arm im Spiel abtrennen"
- E3: Kettensägen und kurze Röcke: Die Messebabes der E3
Worauf warten? Werden Sie Fan von MSN Deutschland bei Facebook
Sponsored Links
Der Abercrombie-Chef im Meme-Haifischbecken. Keine XXL- und...
Crowdfunding: die beeindruckendsten Projekte. Immer mehr...
Apple auf dem Weg zur nächsten Milliarden-Marke. Apple steht...
Lachen erlaubt: Menschliches Versagen in Reinform. Die erste...- Photoshop-Pannen: Monster; Makel und Mutanten. Wir mögen...
- Gelesen
- Kommentiert
- Geteilt































