Mario Tennis Open

© Nintendo
Nach langer Abstinenz nimmt Mario wieder den Schläger in die Hand.
Mario legt die Rohrzange aus der Hand und greift nach sieben Jahren Pause erstmals wieder zum Tennisschläger. Eingerostet ist der Kultklempner zwar nicht. Allerdings mangelt es den Matches mit dem Nintendo-Maskottchen ein wenig an Raffinesse - trotz greller Glücksschläge. Selbst die anvisierte Zielgruppe der Gelegenheitsspieler dürfte im 3DS-Titel "Mario Tennis Open" vor keine allzu großen Probleme gestellt werden.
In schönster Mario-Manier wurde aus dem weißen Sport abermals ein knallbuntes Vergnügen, bei dem man nicht in Wimbledon, sondern eben mitten im Donkey-Kong-Dschungel, auf den Courts von Prinzessin Peach oder einem feurigen Lava-Platz antritt - und der versammelten Nintendo-Rasselbande die Filzbälle um die Ohren haut.
Das gelingt diesmal einfacher denn je: "Mario Tennis Open" lässt sich unter anderem mit den Gleichgewichtssensoren der 3DS-Konsole steuern. Wählt man diese Option, blickt man der eigenen Figur über die Schulter und beeinflusst durch das Neigen und Kippen die Schlagrichtung. Das Laufen übernimmt komplett der Computer. Das mag einsteigerfreundlich sein. Spannend ist diese Variante allerdings nicht, zumal sich die mächtigen Superschläge mit einem simplen Antippen des Touchscreens auslösen lassen und die Künstliche Intelligenz dem wenig entgegenzusetzen hat.
Videos zum Spiel:
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