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4 April 2012 | Von Florian Stickel, Jens-Ekkehard Bernerth

"Kinect Star Wars" im Test: Das Spiel mit der Macht

"Kinect Star Wars" ist eines der Spiele-Highlights des Frühjahrs 2012. Kein Wunder, denn das Game, das mit einem hohen zweistelligen Millionenbudget realisiert wurde, verspricht, langjährige Fanwünsche endlich zu erfüllen. So hoch die Erwartungen und das Budget, so groß waren die Sorgen, der Titel könne auch total in die Hose gehen, was noch durch Verschiebungen des Starttermins befeuert wurde. Doch jetzt heißt es endlich: Lichtschwerter zücken!


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Abgelichtet: "Kinect Star Wars"


"Die Macht ist stark in Dir, junger Jedi." Zum ersten Mal in der Videospielgeschichte reicht die leere Hand des Spielers aus, um Gegner herumzuschleudern, Felsbrocken zu versetzen und das eigene Laserschwert zu schwingen. Der Xbox 360 exklusive Titel protzt mit einer Vielzahl an Spielvarianten, die alles aus der Kinect-Steuerung herausholen und galaktischen Spielspaß garantieren sollen.

"In 'Kinect Star Wars' stecken an sich fünf Spiele von vier Firmen", erklärt Produzent Jörg Neumann, "insgesamt haben an die 1000 Leute an dem Projekt mitgearbeitet." Der Games-Veteran, der schon an Klassikern wie "Wing Commander" und "Mass Effect" mitgearbeitet und "Freelancer" designt hat, war Projektleiter für den Star-Wars-Titel und federführend für die Story und Missionen der Einzelspielerkampagne: Als Nachwuchs-Jedi kämpft man sich anfangs durch das Schlachtengetümmel auf dem Heimatplaneten der Wookiees. Im Verlauf des Spiels kommt heraus, dass das Imperium finstere Ränke schmiedet - und im wahrsten Sinne des Wortes mit aller Macht aufgehalten werden muss.

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Kampfroboter werden mit Laserschwert (Hände schwingen), Force-Push (Hände austrecken) oder Jedi-Kicks (feste treten) aus dem Weg geräumt, Laserschwert-Angriffe mit eleganten Paraden abgewehrt, um dann in der Clash-Phase selbst in die Offensive zu gehen. Zwischendurch muss gerannt, gesprungen und geduckt werden, denn die Macht verlangt vollen Körpereinsatz.

Raumschlacht bei "Kinect Star Wars" (© Microsoft)

Raumschlacht bei "Kinect Star Wars"

Das Gameplay geht flüssig von der Hand, auch, weil "Kinect Star Wars" so manchen Fehler verzeiht: "Das Wichtigste an dem Spiel ist, dass man die Kontrolle und die Sensation spürt, und dass es sich richtig anfühlt", weiß Neumann. "Wir haben es geschafft, dass die Kinect-Eingaben dieselbe Verzögerung haben wie der Standard-Controller: 50 Millisekunden."

Glücklicherweise muss man nicht über Jedi-Kräfte verfügen, um in Lichtschwertduellen gegen virtuelle Gegner oder Mitspieler eine glanzvolle Figur abzugeben - einem Trick der Programmierer sei Dank: "Wir haben Animationen vorgefertigt, die quasi als Blende über die erfassten Bewegungen des Spielers gelegt werden. Dadurch sieht das Geschehen auf dem Bildschirm sehr heroisch aus, aber der Mensch vor dem Bildschirm hat immer noch Kontrolle über das Ganze", so Neumann.

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