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14 November 2012 | Von Christian Nier (jeb)/MSN

"Fußball Manager 13" im Test: Das Team steht im Mittelpunkt

Die Bundesliga läuft schon seit ein paar Wochen, nun hat auch EA Sports die Saison endlich eröffnet. Die PC-Version des "Fußball Managers 13" erlaubt es uns wieder, unseren Lieblingsklub vom Wohnzimmer aus zu steuern. Ob das Spaß macht, klärt der Test.


Fußball Manager 13 (© EA)

Hierarchie, Gruppendynamik und Teamwork - das sind die drei Schlagworte, für die die Version 2013 steht. Die Mannschaft steht im Mittelpunkt, und das wird auch bei den neuen Features deutlich.

Team-Dynamik: In einer Matrix werden die Verhältnisse der Spieler zueinander dargestellt und stellt im Endeffekt das Innenleben der Mannschaft dar. Wer kommt mit wem gut aus? Wer ist ein Außenseiter? Und wer ist der Chef im Team? Diese Fragen beantwortet ein Pfeildiagramm auf einen Blick.

Neueinsteiger dürften sich mit diesem Tool erst einmal schwer tun. Für erfahrene Manager ist es aber eine feine Sache. Endlich kann man wirklich sehen, wie die Neuverpflichtung ins Mannschaftsgefüge passt.

Eine zusätzliche Pyramide stellt dar, wie die Hierarchie im Team aufgebaut ist. Vom Anführer bis hin bis zum Newcomer. Einfach und klar wird deutlich, wer das Wort im Team hat und mit wem man sich es am besten nicht verscherzen sollte. Gut gemacht!

Individuelle Ziele eines Spielers: Jeder Spieler verfolgt jetzt ein Ziel. Der eine will Stammspieler werden, der andere sogar Nationalspieler. Ein Dritter will unbedingt die Standards schießen. Helfen Sie den Jungs dabei, ihre Ziele und Träume zu verwirklichen. Natürlich hat nicht jeder Lust, auf jeden Spieler einzugehen. Dennoch hilft dieses Feature, den virtuellen Fußballer ein Stück weit mehr Mensch werden zu lassen.

Erweiterte Spielergespräche: Endlich ist es auch möglich, dem Spieler seine Situation zu erklären. Hat er kaum Chancen auf Einsätze, so besteht die Möglichkeit, ihm eine Ausleihe zu einem anderen Verein oder eine Versetzung für eine gewissen Zeit in die zweite Mannschaft anzubieten.

Entsprechen die oben angesprochen individuellen Ziele sind mehr der Realität, so ist es möglich, diese anzupassen. Kurzum: die Möglichkeit des sinnvollen Gesprächs wurde verbessert. Vorbei sind die Zeiten des stupiden Handelns. Der Spieler will Ihr Tun erklärt bekommen - und das ist auch gut so.

Vor dem Anpfiff kann man seiner Truppe jetzt noch eine paar Worte mit auf den Weg geben. Aber Obacht: Nach Abpfiff werden sie an diesen gemessen. Da die Worte und die Auswahl nur begrenzt sind, verliert man recht schnell den Spaß an diesem Feature.

Fußball Manager 13

EA

Die Möglichkeit der Ansprache in der Halbzeitpause wurde ebenfalls endlich erweitert. Zudem kann man statt Worten Taten folgen lassen und dem ermüdeten Spieler eine erholsame Massage verpassen lassen. Die ist so manches Mal sinnvoller als ein paar lobende oder kritisierende Worte. Feine Sache!

Stärkeberechnung: Die Positionsstärke ist ad acta gelegt worden. Wie gut ein Spieler wirklich ist, bestimmen dessen Fähigkeiten in Verbindung mit seinem Spielertyp. Ein schneller und kampfstarker Mittelfeldmann kann sich also durchaus auch als Außenverteidiger eignen. Das macht Sinn und kommt auch in der realen Bundesliga vor.

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Fazit: EA Sports hat in der Version 2013 des Fußball-Managers den richtigen Schwerpunkt gesetzt. Die Neuerungen und Innovationen betreffen überwiegend Spieler und Team. Sie stehen auf dem Platz und entscheiden über Sieg und Niederlage. In Verbindung mit einer neuen Standardauflösung (1280x1024 statt 1024x768), Überarbeitungen im Liveticker und im Textmodus sowie einer weiteren Verbesserung der Künstlichen Intelligenz der gegnerischen Vereine lässt der neue Bundesliga Manager 13 das (Sportler-)Herz höher schlagen.

Ein paar Negativpunkte gibt es aber auch: So sind beispielsweise die C- und D-Jugend komplett weggefallen, auf dem privaten und infrastrukturellem Sektor hat sich nahezu nichts getan -, dennoch ist der Fußball Manager 2013 eine gelungene Weiterentwicklung der letztjährigen Version und dadurch empfehlenswert.

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