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22 Mai 2012 | Von Gerd Hilber

Diablo 3: Welcher Heldentyp passt zu mir?

Barbar, Dämonenjäger, Hexendoktor, Zauberer oder doch eher der Mönch? "Diablo 3"-Spieler haben die Qual der Heldenwahl. Hier erfahren sie, welcher Typ am besten zu ihnen passt.


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Der Spiele-Entwickler Blizzard Entertainment hat heute alle Infos zur Vorab-Version von seinem neuen Spielekracher Diablo 3 bekannt gegeben.

Zwölf Jahre lang mussten "Diablo"-Fans auf den dritten Teil der teuflischen Monsterhatz warten. Jetzt ist es spätestens an der Zeit, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, mit welcher Heldenklasse man als Erstes ausrücken möchte, um die Welt von Sanktuario vor dem Bösen zu retten. Mit dem Barbar, Dämonenjäger, Hexendoktor, Zauberer und Mönch stehen fünf Archetypen zur Verfügung. Welche individuellen Stärken, Talente und Schwächen diese haben, erfahren Sie hier.

Der Barbar

Der Barbar - mittendrin statt nur dabei - Bild: Blizzard

Sie stehen gerne im Mittelpunkt? Dann ist der Barbar der ideale Charakter für Sie. Ein großer, robuster, grobschlächtiger Nahkämpfer, der sich im Schlachtengetümmel am wohlsten fühlt. Wie schon im Vorgänger setzt diese wandelnde Ein-Mann-Armee mit einer oder zwei Waffen gleichzeitig seinen Widersachern zu. Wenn er Schaden verursacht oder - trotz dicker Rüstungen - Verletzungen erleidet, steigert sich seine Wut. Diese flüchtige Ressource benötigt er, um seine verheerenden Sonderfähigkeiten zu nutzen. Mit Wirbelwindattacken pflügt er sich durch Heerscharen von Gegnern, erschüttert den Boden mit mächtigen Sprüngen oder stößt Kriegsschreie aus, die Verbündete stärken und Monster schwächen. Das wichtigste Attribut des Barbaren ist die Stärke. Sie steigert die Angriffskraft und seinen Rüstungswert.

Der Mönch

Der Mönch mit den flinken Fäusten - Bild: Blizzard

So viel ist sicher: Dieser Charakter ist nichts für friedliebende Naturen. Vielmehr tritt der Mönch als elegantere und raffiniertere Version des Barbaren auf. Ein agiler Nahkämpfer, der seine stakkatohaften Tritte und Schläge zu schnellen Angriffsketten kombiniert, Gegner aber auch mit Schwertern, Stäben und anderen Waffen malträtiert. Darüber hinaus verfügt der Mönch über ein breites, magisches Arsenal. Genügend Geisteskraft vorausgesetzt, die durch bestimmte Attacken aufgebaut wird und im Gegensatz zur flüchtigen Wut des Barbaren bestehen bleibt, lähmt er ganze Feindgruppen etwa durch die Woge des Lichts oder setzt Mantren und Auren ein, die seine Abwehr oder die von Verbündeten zu stärken. Wer den Mönch wählt, sollte es wie Muhammad Ali machen: Sich bewegen wie ein Schmetterling und zustechen wie eine Biene. Wichtigstes Attribut ist die Geschicklichkeit. Sie steigert die Kampfkraft und erhöht gleichzeitig die Chance, gegnerischen Angriffen auszuweichen. Schwere Rüstungen sind allerdings nichts für den bärtigen Kahlkopf.

Der Dämonenjäger

Armbrüste, Bögen, selbst gebastelte Geschütztürme, Fallen, Wurfbomben: Schon das Waffenarsenal des Dämonenjägers verrät, dass er die dämonische Brut aufgrund seiner schwachen Nahkampffähigkeiten nicht all zu nah an sich heranlassen will. Rückt ihm Monster doch mal auf die Pelle, bringt sich der Schütze mit einem schnellen Salto aus der Gefahrenzone oder feuert Kettenpfeile ab, die Feinde aneinanderbindet und entsprechend verlangsamt. Als einziger Charakter in "Diablo 3" nutzt der Dämonenjäger ein zweigeteiltes Ressourcensystem. Die eine Hälfte seiner Energiekugel steht für den sich schnell regnerierenden Hass, die andere für Disziplin. Letzte regeneriert sich nur langsam und ist für mächtige Spezialfähigkeiten reserviert. Wichtigstes Attribut ist wie beim Mönch die Geschicklichkeit, die Angriffswert und Ausweichchance erhöht.

Der Zauberer

Die Zauberin - Bild: Blizzard

Schmächtig, aber mächtig: Im Nahkampf überlebt der Zauberer trotz einiger Stärkungsformeln und defensiver Talente wie Diamanthaut oder Verzinkter Schild nicht lange. Doch so weit sollte es gar nicht kommen. Er verfügt über ein breites Spektrum offensiver Magieformeln und bekämpft Feinde mit Eisstürmen, Blitzen, Energiestrahlen und Feuerbällen. Darüber hinaus umgibt sich der Zauberer mit Sphären, in denen die Zeit und damit auch Gegner sowie deren Geschosse verlangsamt werden. Oder er greift ganz tief in die Trickkiste, erzeugt Phantomspiegelbilder und verwandelt sich in einen Archon, der über unbegrenzt arkane Kraft verfügt. Wichtigstes Attribut dieses vielseitig spielbaren Charakters ist die Intelligenz, die seine Angriffs- und Widerstandskraft gegen gegnerische Elementarattacken erhöht.

Der Hexendoktor

Der Hexendoktor - Bild: Blizzard

Der wohl exostischste Held im "Diablo 3"-Repertoire - nicht nur wegen seines Federkopfschmucks. Der Hexendoktor ist eine Fortentwicklung des Totenbeschwörers aus "Diablo 2". Mit seinen Vodookräften ruft er unterschiedlichste Kreaturen wie Feuerfledermäue, Kröten, Höllenhunder oder den mächtigen Koloss herbei, die für ihn die Drecksarbeit erledigen und sich auf die Gegner stürzen. Er verbreitet Angst und Schrecken unter seinen Widersachern, schwächt sie durch Gift, hetzt sie mit Flüchen aufeinander - und hält sich bei all dem vornehm im Hintergrund, bis sich sein Mana-Vorrat wieder aufgebaut hat. Das wichtigste Attribut für Hexendoktoren ist die Intelligenz. Sie erhöht Angriffskraft und Resistenzen.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie zu Diablo 3 (siehe oben!)

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1Kommentar
23. Mai 2012 11:40
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Wieder mal viel BlaBla um ein tolles Spiel! Ich möchte mal auf den Test "Durch die Nacht..." verweisen und den Autor gerne fragen, von wem er gezogen wurde bzw welche Cheats Blizzard/Activision ihm zur Verfügung gestellt hat. Ich zock seit 3 tagen (nicht ununterbrochen, hab auch noch ein reallife) und seh mich immer noch in Act1.

Das Spiel ist toll, im Vergleich zu Diablo2 und seiner Erweiterung LoD ein Meilenstein aber 12Jahre dafür??? Das Beste an der Graphic sind die 3D-Elemente die stark an WoW oder zumindest an Starcraft2 erinnern. Leider gibt´s aber auch bei der Graphic den ein oder anderen Fehler. So verschwinden beispielsweise beim Überqueren einer Brücke die Überreste einer einst dort plazierten Statue.

Das Storyboard ist ein bischen wirr aber an und für sich dadurch erst richtig sympathisch. Die jeweiligen Tagebücher, die man finden kann sind unterhaltsam tragen aber nicht wirklich zur Aufklärung des Helden bei. Das man keine TP´s mehr anhand von Büchern oder Rollen creieren muss ist ein Vorteil. Subjektiv bewertet sind die Vorteile aber (wie das ausbilden des Schmieds^^) in der Unterzahl. Das man sich den Stauraum in der Schatzkiste freikaufen muss.... naja. Aber das Blizzard den FähigkeitenBaum gänzlich hat verschwinden lassen finde ich extremst negativ. Runen findet man nicht mehr, sondern man bekommt einzelne RunenFähigkeiten freigeschalten. Ob diese dann dem Char nützlich sind muss man selbst rausfinden. Super-Rüstungen ala Enigma gibt es nicht mehr. Schade...

Fazit bei einem Bewertungsystem von 1-10 (10 spitzenwert) bekommt das Spiel von mir eine 8,5 wobei das besser wäre wenn man die Fähigkeiten selbst besser einteilen könnte.

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