Flachbildfernseher © imago

PLASMA ODER LCD?
Generell existieren zwei technische Alternativen für das moderne Fernsehen und State-Of-The-Art-Heimkino: LCD und Plasma.
LCD steht für Liquid Crystal Display, also Flüssigkristall-Bildschirm. Das Bild entsteht bei dieser Technik, indem Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung angelegt wird.

Plasma-Fernseher dagegen erzeugen verschiedenfarbiges Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen, die durch das Plasma (ionisiertes Gas) angeregt werden.

Klingt alles kompliziert und sehr abstrakt, oder? Dann gehen wir nun in die Praxis!

LCD

Um störende Reflexionen zu vermeiden, sind die Frontscheiben matt. In punkto Farbintensität schneiden LCD-Displays meist besser ab als die Plasma-Konkurrenz. Selbst sonnendurchflutete Wohnzimmer sind für LCD-TVs kein Hindernis. Eine Herausforderung dagegen ist die Darstellung von tiefem Schwarz, die vielen Geräten Probleme bereitet.

Achten Sie beim Kauf außerdem auf den maximalen Betrachtungswinkel. Viele LCD-Geräte liefern nur dann ein perfektes Bild, wenn die Zuschauer frontal davor sitzen. Die Außenplätze auf der Couch haben also das Nachsehen. Der Grund dafür ist der sogenannte Überstrahleffekt: Bei LCD-Fernsehern kommt das Licht nur aus einer einzigen Lichtquelle hinter den Pixeln. Ab einem Blickwinkel von 45 Grad verringert sich der Kontrast und das Bild erscheint gräulich.

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