21.09.2009
GPS-Handys auf der Überholspur
Musik hören, Fotos knipsen, im Internet surfen: Handys gelten in diesen Disziplinen als multimediale Tausendsassa. Jetzt machen die Hersteller den Navigations-Spezialisten Konkurrenz: Immer mehr Mobiltelefone besitzen einen internen GPS-Chip. Beim Lieferumfang gibt es allerdings wichtige Unterschiede. Handys, bei denen die Navigation im Vordergrund steht, liefern gleich das passende Paket aus Software und Kartenmaterial. Eine Vielzahl von GPS-Handys bietet zwar eine Navi-Lösung an, jedoch nur begrenzt: Nach einem Testzeitraum werden Sie zur Kasse gebeten. Einige Handys mit GPS verzichten ganz auf eine Software. Hier müssen Sie selbst Software und Karten kaufen. Alternativ können Sie das kostenlose Tool „Google Maps“ nutzen, das sich auf Routenplanung beschränkt. MSN stellt Ihnen Handys vor, die Sie sicher ans Ziel führen.
Nokias Navigator lotst Sie gekonnt mit Sprache und deutlichen Kartenmaterial ans Ziel – egal, ob Sie mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind. Verantwortlich dafür ist Nokia Maps 2.0, die hauseigenen Navi-Software. Sie kommuniziert neben dem GPS-Chipsatz auch mit dem eingebauten Kompass. Standortsuche und Routenberechnung erledigt der Slider sehr fix.
Neben der Software sind Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz vorinstalliert. Nach 180 Tagen läuft die Testphase aus. Dann fällt je nach Laufzeit und Kartenumfang eine Gebühr zwischen 5 und 130 Euro an. Eine 3,2-Megapixel-Kamera, ein MP3-Player, erweiterbarer Speicher und schnelles Internet runden den Navigator ab.