Ein WLAN in der Wohnung ist nicht nur bequemer, sondern lässt sich auch viel einfacher einrichten als die Kabelversion. Alles was Sie brauchen, um eine Internetverbindung zu teilen oder den Datenaustausch zwischen mehren Computern zu ermöglichen, ist ein (Wireless) Router. Mit seiner Hilfe können Sie flexibel kommunizieren. Das bedeutet: Sie sind nicht länger an den Schreibtisch gefesselt. Überall dort, wo das Signal erreichbar ist, können Sie mobil arbeiten. Zum Beispiel an einem schönen Sommertag im Garten oder vom Bett aus.
So ein Funknetz beschränkt sich aber nicht nur auf den Internetzugang. Da viele von uns bereits Computer im Wohnzimmer haben, ließe sich mit WLAN ein Media Center Computer auch in die verschiedenen anderen Systeme zu Hause einbinden. Obwohl drahtlose Vernetzungen langsamer arbeiten, sind die aktuellen Hi-Fi-Standards schnell genug, um Audio- oder komprimierte Video-Signale gut verarbeiten zu können. Wenn Sie also Ihre Musiksammlung und sämtliche Filme auf einem einzigen PC gespeichert haben, können Sie die Unterhaltungsdaten von jedem anderen System Ihres Netzwerks aus nutzen.
Sie können das WLAN aber auch dazu nutzen, um bestimmten Dateien auf Ihrem Computer für das gesamte Netzwerk zugänglich zu machen. So wie es in vielen Büros der Fall ist. Das so genannte „Folder Sharing“, also die gemeinsame Nutzung von Ordnern, ist ein Standard bei Windows. Über das Netzwerk können so Dokumente zwischen den Systemen ausgetauscht und gleichzeitig die Sicherheit gewahrt werden. Wer darauf großen Wert legt, kann sich außerdem eine entsprechende Network Attached Storage Box kaufen. Diese bündelt eine oder mehrere große Hard Disks in einem externen Speicher, der per Kabel oder Wireless mit dem Netzwerk verbunden ist. Diese spezielle Speichermöglichkeit bietet eine sehr sichere Möglichkeit, um Dokumente weiterzuleiten und zu sichern.






















