Risiko! Was Sie in punkto Datensicherheit besser lassen sollten ©imago

In den meisten Unternehmen geht der Trend ganz klar hin zu verteilten Arbeitsumgebungen. Häufige Dienstreisen und die Verlagerung des Schreibtischs ins Home Office machen auch die Unternehmendaten zu virtuellen Nomaden. Die Geschäftinformationen liegen heute auf Smartphones, Laptops oder in webbasierten Unternehmensportalen für den Zugriff von jedem Ort der Welt bereit. Mit dieser Entwicklung steigt auch die Gefahr, dass Daten verloren gehen. Eine dezentrale Arbeitsumgebung kann obendrein zum zweckentfremdeten Einsatz der Firmenrechner und Ressourcen einladen.

Ein riskanter Umgang mit den Geschäftsinformationen begünstigt zudem den Diebstahl vertraulicher Daten. Cisco spricht hier von einem Abfluss kritischer Daten. "Unternehmen aller Größen und Branchen müssen verstehen, wie das menschliche Verhalten die Risiken und den daraus resultierenden Datenverlust beeinflusst - und was dies für den Einzelnen und das Unternehmen bedeutet", erläutert John Stewart, Chief Security Officer (CSO) bei Cisco. Der Netzwerkausrüster beauftragte das US-Marktforschungsinstitut InsightExpress mit einer globalen Studie zu den größten Risiken hinsichtlich der Datensicherheit. 2000 IT-Spezialisten und Angestellte wurden detailliert zu ihren Verhaltensweisen interviewt. Im Ergebnis identifizierte das Unternehmen die Hitliste der zehn schlimmsten Vergehen. Interessant ist, dass die eigenen Mitarbeiter für die größten Sorgen der IT-Abteilung verantwortlich sind.

Galerie: Folgende Aktivitäten bedrohen die Sicherheit am meisten