
Oft muss der DSL-Kunde also noch monatelang für eine Leistung bezahlen, die er gar nicht mehr in Anspruch nimmt. Die PC-WELT fragte bei den Providern nach, unter welchem Umständen man einen bestehenden DSL-Vertrag vorzeitig kündigen kann.
Die Internet-Provider überschlagen sich geradezu, wenn es darum geht, Neu-Kunden anzulocken oder Bestandskunden zum Umstieg auf ein umfangreicheres - und damit auch teueres - Leistungspaket zu bewegen. Doch im Gegenzug für die in der Regel wirklich günstigen Komplettpakete aus DSL-Anschluss, Internet- und Telefonie-Flatrate binden die Provider ihre Kunden für lange Zeit an sich: Mindestens 12, zumeist sogar 24 Monate muss man sich vertraglich verpflichten, wenn man mit 1&1, GMX, Freenet, T-Home und Co. die fast grenzenlose Surf-Freiheit genießen will.
Special: Wie kündige ich vorzeitig meinen DSL-Vertrag?
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- Erfahrungen von Betroffenen
- Ein Blick in die AGBs
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Die Provider begründen das durchaus nachvollziehbar mit den Investitionen, die sie in jeden Neukunden tätigen, also beispielsweise die - zumeist kostenlose - Bereitstellung des relativ preiswerten Splitters und des vergleichsweise teueren Routers/DSL-Modems, die Einrichtungsgebühr, die die Provider an den Leitungsinhaber zahlen müssen und die Kosten für den eventuell erforderlichen Techniker, der vor Ort die Leitung schalten muss.
Die Internet-Dienstleister brauchen Planungssicherheit für ihre betriebswirtschaftliche Kalkulation, insofern ist gegen Mindestvertragslaufzeiten eigentlich nichts zu sagen. So lange man mit seinem DSL-Anschluss zufrieden ist und nicht wechseln möchte, dürften einen Kunden die langen Vertragslaufzeiten denn auch kalt lassen. Doch das ändert sich schlagartig, wenn man umziehen muss.





















