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7 Mai 2012 | Von Jens-Ekkehard Bernerth

RIM Playbook 2.0 im Test: Chance vertan

Mit großen Erwartungen gestartet, auf die Nase gefallen, und trotzdem nicht aufgegeben: RIMs Playbook hatte alles andere als einen Traumstart. Nun steht die Version 2.0 im Laden, die einige Patzer auskuriert, insgesamt aber dennoch nicht der große Wurf geworden ist. Warum, klärt der Test.


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Das Playbook in Bildern (RIM)

Playbook (© RIM)

Mit dem Playbook erlebte RIM bei der Veröffentlichung im April 2011 ein Desaster. Das Tablet setzte zu stark auf die im Vergleich geringe Zahl an Blackberry-Besitzern und vernachlässigte die Endkonsumenten, die das Gerät prompt mit Missachtung straften. Von den angeblich 700.000 ausgelieferten Geräten versauerte ein Großteil in den Händlerregalen, RIM sah sich gezwungen, den Preis von 480 bis 680 Euro drastisch zu senken.

Der Grund für die Ablehnung war klar ersichtlich: Native Apps für den E-Mail-Empfang, die Kontaktverwaltung und den Kalender waren nicht vorhanden, wodurch das Tablet im Vergleich zur Konkurrenz klar ins Hintertreffen geriet. Denn nur wer einen Blackberry besaß, konnte mittels der Blackberry Bridge besagte Features nutzen, oder aber umständlich über den Webbrowser seine Mails verwalten. Ein weiterer Kritikpunkt waren die geringe Anzahl an verfügbaren Apps. Ob sich das durch die Unterstützung von Android-Apps gebessert hat, prüfen wir im Test.

RIM stellte uns für den Test ein Playbook mit 16 Gigabyte zur Verfügung, das im Laden um die 220 Euro kostet. Der erste Eindruck des etwa handgroßen Playbooks fällt verhalten aus: Das in einem schwarzen Plastikrahmen umfasste Tablet ist mit 9,77 Millimeter recht dick ausgefallen, die Länge beträgt 194 mm, die Breite 130 Millimeter. Die Front wird vom sieben Zoll großen Display eingenommen, das von einem zwei Zentimeter breiten Rahmen umgeben ist. Angesichts der Größe ist uns das Gewicht des Tablets mit 425 Gramm zu hoch ausgefallen.

An der Unterseite des Gehäuses finden sich die Anschlüsse für MicroHDMI (nicht zu verwechseln mit MiniHDMI), USB sowie ein magnetischer Docking-Station-Anschluss. An der Oberseite befinden sich noch der zu klein geratene Power-Knopf, eine Lautstärke-Wippe sowie ein Play-Button und die Vorrichtung für den Kopfhörer. Ein Home-Button ist nicht vorhanden.

Geduld ist eine Tugend

Nach dem Anschalten muss sich erstmal in Geduld geübt werden. Das Playbook benötigt knapp 2:45 Minuten, um hochzuladen. Eine nicht akzeptable Zeit.

Ist das Booten geschafft, zeigt sich eine aufgeräumte Oberfläche. Die obere Zeile wird von den einst fehlenden Applikationen eingenommen: Der E-Mail-App namens "Nachrichten", dem Kalender, den Kontakten, der App World und dem Browser.

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5Kommentare
9. Mai 2012 10:07
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Also der Testbericht ist durchweg negativ behaftet und alles andere als sachlich und objektiv. Der Bericht kann keinesfalls einer Kaufentscheidung beitragen. 

Ich habe mir das Playbook für 180 Euro gekauft. Überleg mal!!! Das ist unter einem drittel des iPads! Ich bin genauso Apple-Fan, aber für den Preis bekommt man was sehr gutes geboten. Sogar das alte Galaxy Tab liegt noch bei 380 Euro.

Auf dem Playbook können über einen Umweg genauso fast alle Android-Apps installiert werden, ich habe erst vor kurzem Whatsapp installiert nur um ein Beispiel zu nennen.

 

Ich schreibe eigentlich keine Kommentare unter irgendwelchen Testberichten, aber hier musste es einfach sein. Sie haben 220 Euro bezahlt und können vielleicht mal drüber nachdenken, sachlich zu berichten, was Sie dafür bekommen haben!

 

Grüße

Daniel

19. Mai 2012 17:18
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Dieser Beitrag ist wirklich mies und unvollständig... Die Akkulaufzeiten des PlayBook liegen ja wohl höher, als z.B. beim Galaxy Tab und es kann Flash im Browser abspielen, was das iPad nicht kann. Der BlackBerryMessengerr ist über die Bridge sehr wohl zu nutzen... Allerdings ohne Gruppen, das muss ich fairerweise sagen... Das Touchscreen hat eine tolle Reaktionsfähigkeit und der Bildschirm kann sogar im Freien verwendet werden, wo auch die anderen Tablets versagen. Und wenn man sich dafür mal den Preis vor Augen hält, hat man ein einwandfreies Tablet, zu einem Knallerpreis!!!
9. Mai 2012 00:03
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Zum Ende des Jahres wenn Windows 8 herauskommt wird man mit den Tabletts nur so um sich schmeißen ,da fallen auch die Preis !Die Software ist Entscheidend.

In den letzten Jahren hat mich Nokia sehr Enttäuscht ;-(wenn von Finnland nix mehr kommt ,Kauf ich die Firma für ein Apple und Ei.

Der nägste Schritt wäre jetzt Tabletts mir lebenden Hologrammen herauszubringen.
Mich langweilt es wenn die Menschen das Jahr Feiern nur weil es eine 64 GB Vision herausgekommen ist !

Ob iPad seine geräte noch so Überteuert anbieten kann ist Fraglich !


Auch die neuen smart Handys werden immer Größer stehen den Tabletts in nichts nach.
Der PC verkauf ging 2011 echt stark zurück ,was mit der Zeit nicht Besser wird ,stellen wir uns auch gleich die Frage Brauchen wir das Ganze !?

Ob Dualcore ,vier acht usw. Kerne ,vergessen die meisten Hersteller die Akku Leistung den Geräten anzupassen !
Klar die Geräte werden immer Besser wie z.B das Samsung S3 oder iphone 5 aber muss ich jetzt mein OptimusSpeed Verkaufen ?Und Nein das iphone 5 gibs noch nicht zu Kaufen .

Ich bin Froh das wenn ich mal unter der Erde bin das ich nichts mehr vom Tablett aus dem Jahr 2050 mitbekomme ;-)


Ich gebe euch einen Guten Tipp mit auf den weg wartet biss zum Weihnachtsgeschäft und Kauft euch dann ein Tablett PC !


Hab euch alle Lieb....

6. Jun 2012 11:11
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Wow, ist das ein einseitiger und schlechter Bericht.
Dafür sollte es eigentlich die goldene Himbeere für den einseitigsten Bereicht des Jahres geben !

Wir haben als Unternehmen 50 Geräte im Einsatz und sind maximal zufrieden.

Jeder kann ohne zusätzliche Simkarte einfach über seinen BB online gehen.
Genial.

Auf dem Gerät werden keine Emails abgelegt, sondern per BB Bridge auf das Gerät gezogen.
Beim Trennen des BB´s sind die Mails nicht mehr auf dem Playbook.

Das ist maximale Datensicherheit bei Verlust des Playbooks und entspricht somit
und den Sicherheitsrichtlinien vieler Unternehmen.

RIM hat im Marketing komplett versagt. 
Wenn RIM es geschafft hätte die Vorteile des Playbooks zu transportieren, wäre das Teil auch gelaufen. 
Aber so ist einfach ein günstiges Gerät für Profis.

Ich finde es super und würde es immer wieder kaufen.
7. Mai 2012 15:24
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welche alternativen gibt es denn zum ipad eigentlich kaum welche und der versuch was vergleichbares anzubieten scheitert weil es keine ordentlichen apps gibt also mit denen man arbeiten kann. Wir haben selbst ein KUPA X11 auf Windows Basis, endlich normal arbeiten und nicht nur spielen mit dem IPAD. Bei fast 10 Stunden Akkulaufzeit eine alternative. Deshalb bieten wir das Windows Tablet PC auch selbst mit ruhigem Gewissen an.  Einfach mal vorbei schauen www.com-ins-netz.de
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