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25 Juli 2012 | Von Jens-Ekkehard Bernerth

Bose SoundLink Wireless Mobile Speaker im Test: Klein, kompakt, kräftig

Mit dem Bose SoundLink Wireless Mobile Speaker schickt der schwedische Konzern ein kompaktes Sound-Kraftwerk ins Rennen: Neben einem edlen Design und einer passablen Akkulaufzeit überzeugt das Gerät vor allem mit seiner wichtigsten Tugend: dem Klang.


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Auch am Strand macht der Soundlink eine gute Figur - selbst wenn es fraglich sein dürfte, dass der feine Sand gut für die feine Elektronik ist. (Bild: Bose)

Bose Soundlink (© Bose)

In den 80ern waren sie en vogue: Fette Ghettoblaster, die mächtig Lärm machten und mit mächtig Gewicht auf den Schultern lagen, um dem Träger und der Nachbarschaft die volle Dröhnung zu verpassen. Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei, die Kassetten von damals heißen heute MP3, und anstelle von sperrigen tragbaren Kassettenrekordern mit dicken Batterien sorgen heute Acessorires wie der Bose SoundLink Wireless für den richtigen Sound unterwegs.

Im Gegensatz zu den überdimensionierten Kassettenrekordern ist die Größe der Geräts übersichtlich geraten, der Lautsprecherriegel findet mit den Maßen von 13 mal 24,5 mal 5 Zentimer und einem Gewicht von etwa 1,5 Kilogramm im Rucksack oder einer größeren Handtasche Platz.

Äußerlich glänzend

Abgerundete Kanten und Chrom bestimmen das äußere Bild des Soundlink: Die mitgelieferte Klappe aus Leder oder Kunststoff dient zum einen der Schutz der Lautsprecherfront, zum anderen fungiert sie nach dem Umklappen als Ständer - allerdings nur auf ebenem Untergrund, auf Schrägen muss teils ein wenig gebastelt werden, bis der Lautsprecher sicheren Stand hat.

Anstelle von auswechselbaren Batterien setzt Bose auf einen Lithium-Ionen-Akku, der für circa acht Stunden Saft bietet und in rund drei stunden geladen sind. Kabelgewirr muss ebenfalls nicht befürchtet werden: Der Lautsprecher wird über Bluetooth mit Sendegeräten verbunden. Dabei ist es egal, ob es der Laptop, ein Smartphone oder ein Tablet ist - vorbildlich.

Einfache Verbindung, großer Klang

Das Verbinden gestaltet sich als einfach: Ist bei dem Sendegerät Bluetooth aktiviert, muss beim Soundlink nur der Bluetooth-Knopf für längere Zeit gedrückt werden. Das Bluetooth-Symbol blinkt dann langsamer, und es kann sich mit dem Sendegerät verbinden. Gut: Nur ein Sender kann den Soundriegel in Beschlag nehmen. So ist es ausgeschlossen, dass Witzbolde ihre Songs parallel wiedergeben lassen. Die Kopplung per Klinkenkabel ist ebenfalls möglich. Ebenfalls gut gelöst: Dient ein Smartphone als Quelle und es kommt ein Anruf rein, wird die Wiedergabe für die Zeit des Gesprächs unterbrochen.

Vom ansprechenden Äußeren mal abgesehen überzeugt der Soundlink vor allem in Punkto Klang. Bässe werden satt wiedergegeben, die Mitten und Höhen überzeugen, und auch bei der Gesamtlautstärke ist der Riegel alles andere als schwachbrüstig.

Allerdings müssen Audiophile für soviel portablen Luxus etwas tiefer in die Tasche greifen. Mindestens 300 Euro kostet der Lautsprecher, mit einer Leder-Klappe sogar 350 Euro. Wer viel unterwegs ist und immer den besten Klang haben will, kann trotzdem mit einem Kauf liebäugeln.

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