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14 November 2012 | Von Jens-Ekkehard Bernerth
Milliarden-Fotodienst Instagram startet Web-Portal

Filter, Fotos, kleine Kunstwerke



Instagram: Filter, Fotos, kleine Kunstwerke
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Was bisher nur als App zugänglich war, hat nun auch eine browser-basierte Weboberfläche bekommen. Richtig frei zugänglich ist der Dienst jedoch nicht. Wir zeigen, wie er funktioniert.

100 Millionen Nutzer können nicht irren: Instagram ist eine der beliebtesten und meistgenutzten iOS- und Android-Applikationen.

Mit dem Programm können verschiedene Filter und Masken auf Fotos angewendet werden, wodurch die Aufnahmen einen ganz eigenen Flair entwickeln, der sich teils erheblich von den eventuell sogar unspektakulär wirkenden Originalen abhebt. Neben den üblichen Verdächtigen wie schwarzweiß oder Sepia gibt es noch Filter, die die Kontraste ändern, Unschärfeeffekte hinzufügen oder die Bilder wie Polaroids erscheinen lassen.

Eine tolle Sache - und eine vermeintlich lukrative Angelegenheit. Nicht umsonst hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine Millarde US-Dollar in Aktien und Bargeld für den mobilen Dienst bezahlt, obwohl er bislang in Punkto Monetarisierung keine überzeugende Leistung gezeigt hat. Ein Problem, das Zuckerberg mit der mobilen Version von Facebook ebenfalls hat.

Die Browser-Fassung von Instagram könnte ein erster Schritt zur Öffnung des Programms für die Vermarktung sein - selbst wenn die Türen für Neugierige, die kein Android- oder iOS-Gerät haben, nach wie vor geschlossen sind.

Denn um das Portal zu betreten, muss bereits ein Instagram-Konto vorhanden sein - und das kann man nur über die mobile App anlegen. In der Browser-Version lässt sich lediglich das eigene Profil bearbeiten, Bilder hochladen und die Filter gibt es (bislang) ebenfalls nur in der Applikation.

Was hingegen möglich ist: Die Profilseiten der Freunde und Fans auf einem großen Monitor zu betrachten. Denn auf großer Fläche entfalten die Aufnahmen ihre ganze Schönheit.

Übrigens: Sollten Sie am einem Eintritt in die Instagram-Welt interessiert sein, gibt es nicht viel zu beachten. Wie bei Twitter sollten Sie Ihre Bilder gründlich mit Hashtags vertaggen, am besten auf Englisch. Einen Sonnenuntergang also mit #sunrise. Sorgen Sie für Einzigartigkeit, etwa indem Sie sich auf spezielle Motive spezialisieren, oder aber stringent einen Filter verwenden. Oder aber Sie zeichnen sich durch bunte Vielfalt aus. Ein letzter Tipp: Wundern Sie sich nicht über teils seltsame Tags wie #cloudporn oder #fromwhereistand. Ersteres ist eine Bezeichnung für ein faszinierendes Wolkenpanorama wie auf dem oberen Bild, letzteres ein Bild, auf dem die Füße des Fotografen zu sehen sind.

Auf den nächsten Seiten finden Sie eine Auswahl der Bilder der Instagram-Nutzerin Miri711am. Wir wünschen beim Durchklicken viel Vergnügen.

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