Apples iPad bekommt Nachwuchs - in Form eines Mini-iPads (Symbolfoto)
Kürzlich verschickte Apple Einladungen an die Presse für den 23. Oktober. Ein konkretes Produkt nannte der Konzern wie üblich nicht. Doch Insider sind sich mehr als sicher, dass das kleine iPad die Hauptrolle bei dieser Pressekonferenz spielen wird. Sogar Preise und Varianten des Mini-iPads sickerten bereits durch.
„Wir haben noch ein wenig mehr, das wir Ihnen zeigen wollen“ – mit jenem Satz lockt Apple die Journalisten zum Pressetermin am 23. Oktober 2012. Die Branche ist sich einig, dass es sich bei dem „wenig mehr“ um eine kleine Version des klassischen iPads handelt. Im Gespräch ist eine Display-Diagonale von 7,85 Zoll (19,9 cm), das klassische iPad zeigt seinen Inhalt über 9,7 Zoll (24,6 cm) verteilt. Über die Bildschirm-Auflösung des Mini-iPads gibt es derzeit noch keine verlässlichen Zahlen. Als sicher gilt, dass Apple auch hier auf sein fein auflösendes Retina-Display setzt, womit Surfen, Spielen und sogar Office- und Foto-Arbeiten auf dem kleineren Geschwister-iPad gut möglich sein sollte. Ansonsten liegen die Vorteile eines Mini-iPads im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Durch den kleineren Touchscreen wird das Tablet kleiner und leichter. Vor allem für den mobilen Einsatz dürfte das 8-Zoll-iPad ein gelungener Kompromiss sein, wenn das Smartphone zu fummelig wird und das normale iPad – etwa beim Fotografieren oder als Reiseführer unterwegs – schon wie ein rechtes Brett wirkt.
Auch über einen eventuellen Verkaufsstart munkelt zum Beispiel der in der Regel bestens informierte IT-Blog „Geeky Gadgets“ aus England, genannt wird dort der 2. November 2012. Start der Vorbestellungsphase soll bereits am 26. Oktober stattfinden – also der Tag, an dem Microsoft beginnt sein Surface-Tablet mit Windows 8 zu verkaufen. Ob dies Absicht oder Zufall ist, sei dahingestellt. Grundsätzlich dürfte das neu erscheinende Mini-iPad aber eher die bislang etablierten 7-Zoll-Tablets wie Amazons Kindle Fire, Googles Nexus 7 oder Samsungs Galaxy Tab 2 7.0 attackieren (MSN berichtete). Microsofts Surface mit knapp 10 Zoll Diagonale orientiert sich hingegen am klassischen iPad.
Preise und Varianten des kleinen iPads
Wenn die Prognosen der aktuellen Gerüchteküche zum kleinen iPad stimmen, kommt das Gerät in 16 Varianten in den Handel. Zum einen kann der Kunde voraussichtlich wählen zwischen weißer und schwarzer Umrahmung des Touchscreens. An Speichervarianten stehen wohl die Kapazitäten 8 (für 249 Euro), 16 (für 349 Euro), 32 (für 449 Euro) und 64 GB (für 549 Euro) zur Verfügung.
Außerdem gibt es wie beim Ur-iPad stets noch die Option für eine mobile Internet-Unterstützung. Ob Apple dabei ein Modem mit 3G UMTS verbaut oder bereits eines mit dem schnellen Standard 4G LTE, ist noch unklar. So oder so soll die Mobilfunk-Variante jeweils 100 Euro Aufpreis kosten. Somit geht die Preis-Range für das kleine iPad voraussichtlich von 249 Euro (8 GB ohne Mobilfunk) bis zu 649 Euro (64 GB mit Mobilfunk).
Im Schatten des Mini-iPads: MacBook Pro mit 13-Zoll-Retina-Display und neue iMacs vermutlich mit am Start
Alle Welt spricht vom kleinen iPad, derweil fiebert so manch herkömmlicher IT-Anwender ganz anderen Gerätschaften wie Notebooks und PCs entgegen. Unter anderem rechnet man mit dem 13-Zoll-MacBook Pro als flache Retina-Version. Die Auflösung des Displays soll dann 2.560 x 1.600 Bildpunkte betragen. Zum Vergleich: das bereits am Markt befindliche MacBook Pro mit 15-Zoll-Retina-Display zählt 2.880 x 1.800 Pixel.
Darüber hinaus wäre jeweils eine Hardware-Erneuerung der All-in-One-PCs aus der iMac-Familie fällig sowie eine Auffrischung des Würfel-PCs Mac mini.
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