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22 November 2012 | Von Jens-Ekkehard Bernerth

Asus Zenbook Prime UX31 versus Dell XPS 14: Ultrabookduell mit klarem Sieger

Ultrabooks sind die Sehnsucht der PC-Hersteller, Pendants zu Apples edel designtem Leichtgewicht Macbook Air zu schaffen. Sie zeichnen sich vor allem durch hohe Leistung, verpackt in edlem, oft schlankem Design aus. Inwieweit sich Asus' Zenbook UX31 im Vergleich zu Dells XPS 14 schlägt, verrät der Test.


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Das Keyboard des Asus.

In Punkto Design liegt das Asus-Gerät weit vorne. Das Leichtgewicht verzückt mit einem gebürsteten Aluminiumdeckel und äußerst schlanken Maßen. An der dünnsten Stelle ist das keilförmige UX31 gerade mal drei Millimeter dünn, an der dicksten Stelle nur neun und wiegt 1,3 Kilogramm.

Das Ultrabook bietet zwei USB 3.0-Anschlüsse, einen microHDMI-Port sowie einen SD-Kartenleser. Ein LAN- und VGA-Anschluss kann optional über einen beigelegten Adapter genutzt werden. Ein optisches Laufwerk gibt es nicht. In Zeiten wie diesen, in denen der Großteil der Programme als Download oder mittels USB-Stick installiert werden können, kein Beinbruch. Toll: Dem Gerät liegt eine Schutztasche bei; ein feiner Zug von Asus.

Der äußerst dünne Deckel beherbergt das  13,3" große IPS-Panel, das entspiegelt ist und in FullHD auflöst. Trotz der kompakten Formschönheit überrascht das Zenbook mit einem für Notebookverhältnisse satten Sound.

Dell XPS 14 (© Dell)

Im Vergleich dazu kommt das Dell XPS 14 geradezu klobig und monströs dazu. Im Gegensatz zum Leichtgewicht von Asus wiegt das XPS satte 2,1 Kilogramm und ist mit 23 Millimeter Höhe dementsprechend sperrig ausgefallen.

Wie das Asus bietet es USB 3.0 und einen Kartenleser, ferner HDMI und einen mini DisplayPort. Ein LAN-Anschluss wurde ebenfalls im Gehäuse untergebracht, beiden Rechnern gemein ist eine HD-Frontkamera im Deckel.

Ein weiteres gemeinsames Merkmal der zwei Ultrabooks ist eine gute, beleuchtete Tastatur. Beim ersten Testgerät von Asus waren ein paar Tasten defekt, beim zweiten Gerät war dieser Makel nicht mehr vorhanden. Der Anschlag beim Asus ist ein wenig härter ausgefallen, trotzdem gelingt mit beiden Tastaturen das Schreiben mühelos. Der Hub der Tasten ist beim Dell ein wenig größer.

Praktisch: Der Dell-Rechner wartet auf der Unterseite mit einer Silikonmatte auf, die ein Rutschen verhindert. Ein gewitztes Gimmick, das beim Asus-Ultrabook fehlt.

Das 14"-Display löst mit 1600 mal 900 auf und besteht aus kratzfestem Corning Gorilla Glas. Im Test hat uns die Darstellung gefallen, der einzige Makel ist, dass es nicht entspiegelt ist und somit mit Spiegelungen und Reflektionen auf den Nerv geht. Arbeiten im Freien dürfte an einem sonnigen Tag zur Geduldprobe werden.

In Punkto Akkulaufzeit liegen beide Geräte nah beinander, dem Dell XPS 14 ging nach fünf Stunden Dauervideowiedergabe die Puste aus, dem Zenbook nach viereinhalb. Bei normaler Anwendung fällt die Akkulaufzeit bei beiden Geräten erheblich höher aus.

In Sachen Leistung gab es im Test keinen spürbaren Unterschied festzustellen, beide Geräte führten die gestellten Aufgaben (Videowiedergabe, Surfen, Textverarbeitung, Booten) dank SSD und dickem Speicher ohne Murren und Aussetzer durch. Freilich sollte nicht erwartet werden, dass beim Asus mit der verbauten Grafiklösung Intel HD 4000 der Testkandidaten großartige Spieleleistungen erzielt werden können. Für eine Runde "Bejeweled" reicht die Rechenkraft des integrierten Grafikkerns jedoch aus. Besser ist die Leistung der Geforce GT 630M, die in der teureren Variante des Dells vorhanden ist.

Asus Zenbook Prime UX 31 (© Asus)

Was bleibt unterm Strich? Wer Interesse an einem Macbook-Air-ähnlichen Gerät auf Windows-Basis hat, kommt um das Asus nicht herum. Selten zuvor war ein tragbares Windows-Gerät so sexy und formschön wie der Kandidat aus Taiwan, zudem überzeugte das UX31 in den Benchmarks, was wohl auch an der verbauten SSD liegt.

Trotzdem ist das Dell aufgrund des Designs nur zweite Wahl: Zu klobig und schwer fiel das Gerät der US-Amerikaner aus, das dem Namen Ultrabook lediglich aufgrund der guten Hardware-Ausrüstung gerecht wird.

Dennoch sollte sich derzeit nicht ohne Zögern für ein Ultrabook entschieden werden: Wer noch ein wenig warten kann, sollte sich bis zum Erscheinen der ersten Windows 8 Pro-Geräte gedulden. Denn die dürften in Punkto Leistung und Preis auf dem Niveau der Ultrabooks liegen, aufgrund der Tablet-Natur jedoch noch portabler sein.

Das Asus UX 31 ist ab 1000 Euro erhältlich, das Dell XPS 14 gibt es ab 1150 Euro. 

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