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Verkaufsstart von Kinect für Windows

Microsoft
Auf der Xbox 360 erfreut sich die Gestensteuerung Kinect höchster Beliebtheit. Der Schritt, das neue Eingabesystem auch auf den PC zu portieren, erscheint also nur konsequent. Die PC-Steuerung könnte damit in Kürze fast so aussehen wie in dem Tom-Cruise-Thriller Minority Report.
Im ersten Schritt will Microsoft jedoch vorrangig professionelle Entwickler beliefern, vermutlich um für den PC erst einmal eine solide Endkunden-Anwendungspalette für Windows-Kinect zu schaffen. Der Preis liegt mit voraussichtlichen 249 Euros um 100 Euro höher als die Xbox-Version - trotz nahezu identischer Hardware. Dafür erhalten die Käufer Zugriff auf kommerzielle SDKs (Software Development Kit = Software-Entwickler-Paket), eine erweiterte API (Applikation Programming Interface = Programmier-Schnittstelle) sowie eine verbesserte Bewegungs- und Spracherkennung. Darüber hinaus bekommen die Entwickler einen umfangreichen Support seitens Microsoft.
Kaum Unterschiede zwischen Kinect für Xbox und Kinect für Windows
Wie bereits angedeutet, unterscheiden sich die beiden Kinect-Versionen von Xbox und PC kaum. An der PC-Variante hängt lediglich ein kürzeres USB-Kabel als an der Xbox-Version, weil man dort die Abstände der Gerätschaften zueinander näher wähnt. Außerdem ermöglicht ein Firmware-Update einen so genannten Near-Mode für das Windows-Kinect. Dadurch erkennt Kamera bereits Gesten in einem Abstand von nur 40 cm, während man als Spieler bei Xbox-Kinect wenigstens 80 cm entfernt sein muss. Gerüchten zufolge könnte Kinect mittelfristig sogar in Notebooks implementiert werden. System-Voraussetzung für Kinect am PC ist übrigens Windows 7 oder künftig Windows 8 - XP, Vista oder sonstige Betriebssysteme können Kinect nicht nutzen.
Der Vertrieb startet zunächst in den USA und in Kürze auch in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Groß Britannien, Irland, Japan, Kanada, Australien und Mexiko. In den nächsten Monaten baut Microsoft den Vertrieb für Windows-Kinect aber noch in weiteren Ländern aus.
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Weiterführende Links:
>> US-amerikanischer Microsoft-Onlinestore zum sofortigen Erwerb von Kinect für Windows
>> Tipps und Trends rund um Windows 7
>> Vorstellung von Windows 8 beta
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Mal abgesehen davon das es zu teuer ist, geht mit dem Gerät jegliche Art von Präzision in Unterhaltungsanwendungen verloren.
Es ist Überflüssig das es nun auch ganz offiziell für den PC umgesetzt wird. Auch wenn es nicht das Ziel ist, wird es niemals die Kombination von Tastatur+Maus ersetzen können, geschweige denn mehr Freude bereiten.
Niemand muss meine Meinung teilen, aber ich betrachte das gesamte Kinect Projekt als reine Zeit-, Geld- und Materialverschwendung.
Der Preis liegt mit voraussichtlichen 249 Euros um 100 Euro höher als die Xbox-Version - trotz nahezu identischer Hardware.
Einfach nur lächerlich. Das Geld lege ich lieber für ein leistungsstarken Prozessor her als das ich es für solch Müll investiere.Na ja, wenn man bedenkt dass es bereits jetzt inoffizielle Treiber geben soll mit denen die Xbox-Kinect-Kamera am PC genutzt werden kann, scheint dieses neue Angebot wohl nur für Entwickler (dank des SDKs) interessant zu sein.
Wenn es wirklich später in Notebooks implementiert wird wäre das wohl gar nicht verkehrt, solange das Gerät dadurch nicht unverschämt teuer wird.
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